Über 500 Perlen untermauern Luis‘ langen Kampf
Für jeden Eingriff und jede Behandlungsprozedur bekommen die kleinen Patienten eine spezielle Perle, die diesen bestimmten Eingriff oder jene bestimmte Untersuchung symbolisieren. Die sogenannten Mutperlen sollen krebskranken Kindern und Jugendlichen in einer ohnehin sehr schwierigen Zeit etwas Ablenkung verschaffen.
Auch dem kleinen Luis aus dem Bezirk Steyr-Land halfen seine Perlen durch die vergangenen Monate. Aber sie untermauern auch, was der Dreijährige und seine Familie durchmachen mussten. Denn rund 500 Perlen sind mittlerweile auf der 4,5 Meter langen Kette aufgefädelt.

„Es war ein großer Schock“
Rückblick: Im Jänner war der aufgeweckte Bub mit seiner Schwester Sophia noch zum ersten Mal Skifahren gewesen, ehe er im Februar für drei Wochen Fieber hatte. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt ging es zuerst nach Steyr ins Krankenhaus, dann nach Linz, wo eine Knochenmarkpunktion gemacht wurde. Die erschütternde Diagnose: Leukämie! „Wir hatten schon so ein Gefühl, da kurz zuvor das Kind einer Freundin ebenfalls an Leukämie erkrankt war, aber es zieht einem trotzdem die Schuhe aus. Es war ein großer Schock“, sagen die liebevollen Eltern Melanie und Andreas.

Nieren und Leber versagten
Was folgten, waren unzählige Behandlungen, Chemotherapien und 33 lange Tage im Krankenhaus. Das Positive: Die Therapie schlug an, die junge Familie konnte mit Optimismus in die Zukunft blicken – ehe wenige Tage vor der letzten Chemo im September das Leben noch einmal auf den Kopf gestellt wurde. Ausgelöst durch eine Reaktivierung der Windpocken, erlitt Luis eine schwere Sepsis. Nieren und Leber versagten, Luis musste um sein Leben kämpfen. „Wäre er nicht an die Dialyse gekommen, wäre er nicht mehr da“, erzählt Melanie mit Tränen in den Augen. „Das war die härteste Zeit. Ich durfte nicht bei ihm schlafen, man hatte immer Angst, dass etwas sein könnte. Da zerbricht einem einfach das Herz!“
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Ein großes Wunder
Umso mehr ist es einfach ein großes Wunder, dass Luis mit seiner Familie nicht nur Weihnachten feiern kann, sondern am 25. Dezember auch seinen vierten Geburtstag. „Er darf sich heuer alles wünschen, was er will, er ist unser größter Kämpfer. Es ist wohl ein Zeichen, dass sein Name ,ruhmreicher Kämpfer‘ bedeutet“, so Melanie und Andreas – bei denen die vergangenen Monate aber nicht nur mentale Spuren hinterließen, auch finanziell war das Jahr sehr belastend.
Die „Krone“-Familie will nun der vierköpfigen Familie in der ohnehin schon schwierigen Zeit zumindest diese Sorgen etwas nehmen.





