Tagelang in Wohnung gelegen: „Lasst mich sterben“

Mehrere…

Mehrere Tage ist ein Oberkärntner, der mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, alleine in seiner Wohnung gelegen. Hätten seine Nachbarn nicht Alarm geschlagen, wäre für ihn wohl jede Hilfe zu spät gekommen. 

Tragische Szenen spielten sich Anfang November in einer Wohnung in Seeboden ab. Nachbarn kam es merkwürdig vor, dass sich Harald P. (Name von der Redaktion geändert) nicht mehr blicken ließ. Sofort hielten sie Nachschau und konnten ihren Augen nicht trauen.

„Der Mann lag einfach da, konnte sich nicht mehr bewegen. Sofort verständigten wir die Rettungskräfte“, schildert einer der Lebensretter. Harald P. begleitet seit Jahren eine schwere Krankheit.

„Mein Herz ist schwach, lange hatte ich es gut im Griff“, erzählt er der „Krone“, die ihn nun im Krankenhaus Spittal besuchte. Doch heuer ging es stetig bergab. „Ich war im Spätsommer Radfahren, plötzlich kippte ich um, kam von selbst nicht mehr auf die Beine“, erinnert sich der 65-Jährige, der daraufhin ärztlich versorgt wurde. Im Oktober der nächste Anfall. „Ich kippte wieder um. Nur diesmal war ich nicht bei anderen Menschen, sondern alleine in meiner Wohnung.“

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„Ich gab mich auf“
Mit letzter Kraft zog er sich in sein Bett. „Ich lag dort tagelang, konnte mich nicht mehr bewegen“, schildert er die schrecklichen Momente. Bis seine Nachbarn zu Hilfe eilten. „Ich gab mich schon auf, dachte mir nur noch, lasst mich doch einfach sterben.“

Doch die Männer entdeckten P. noch rechtzeitig und setzten sofort die Rettungskette in Gang. Zwei Monate verbrachte er im Krankenhaus. Nun wurde er vorübergehend in ein Altenwohnheim überstellt.

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