Kranke Petra (53) musste Therapiestuhl zurückgeben
Die 53-jährige Petra lebt seit der Geburt mit dem Down-Syndrom. Das hat zur Folge, dass sie schnell müde wird. Ein spezieller Sessel brachte Erleichterung, doch leider war er nur geliehen und musste wieder zurückgegeben werden. Die Beeinträchtigte vermisst ihn sehr – ein eigener Sessel wäre ihr Herzenswunsch.
Die 53-jährige Petra lebt seit der Geburt mit dem Down-Syndrom. Trotz dieser Beeinträchtigung ist sie eine sehr lebensfrohe und gesellige Persönlichkeit, die seit 2008 auch in einer Behinderten-Werkstätte im Bezirk Wels-Land arbeitet. Dort plaudert sie gerne mit Kollegen und ist wegen ihres umgänglichen Wesens bei den anderen äußerst beliebt. „Sie ist fast immer gut gelaunt und lacht viel“, bestätigt Betreuerin Pia (24).
Großer Hansi Hinterseer Fan
Bereits in der Früh räumt Petra den Geschirrspüler in der betreuten Einrichtung aus und das benutzte Geschirr hinein. Sie hilft auch beim Zusammenlegen und Aufhängen der Wäsche. „Außerdem ist sie sehr tierlieb und liebt es, unsere Zwergkaninchen zu füttern“, so die Betreuerin. Petra singt auch gerne und hört Musik, wobei der Tiroler Schlagersänger Hansi Hinterseer ihr absoluter Favorit ist. „Sie hat viele CDs von ihm, streamt aber auch Videos und Shows. Ein Hansi-Konzert wäre für sie das Größte“, betont Pia.

Petra malt gerne
Petra malt auch gerne, vor allem Mandalas und Tiere, manchmal allerdings auch abstrakte Motive – je nach Stimmung. Und sie ist sehr aktiv, unternimmt Spaziergänge, macht bei Alpaka-Wanderungen mit und beteiligt sich an gemeinsamen Aktivitäten wie Kekse backen oder dem Bündeln von kleinen Kamin-Anzündern aus Holz.
„Kleine Naschkatze“
Bei der Auswahl der Mahlzeiten ist sie unkompliziert, isst Schweinebraten genauso gerne wie Nudeln. „Sie ist aber eine kleine Naschkatze, nimmt fast immer Schokokekse mit, die sie mit Freude genießt.“ Trotz ihrer positiven und optimistischen Art machen Petra aber körperliche Herausforderungen sehr zu schaffen.

Schnell müde und erschöpft
Aufgrund ihrer Beeinträchtigung ist sie schnell müde und erschöpft. Zwar möchte sie am liebsten ständig an allen Geschehnissen in der Werkstätte teilhaben bzw. mittendrin sein, doch ihr Körper macht dabei leider oft nicht mit. Um Petra bei ihren Bedürfnissen unterstützen zu können, hatte die Werkstätte probeweise einen Monat lang einen besonderen Therapiesessel für sie ausleihen können. Dieser brachte die 53-Jährige in eine liegende Position und schaukelte ihren Körper sanft hin und her, während er eine spezielle Entspannungsmusik abspielte.
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Sessel als Herzenswunsch
„Petra liebte die Zeit auf dem Therapiestuhl, wollte ihn am liebsten täglich nutzen, da sie im Anschluss immer so entspannt und ausgeruht war“, bestätigt Pia. Die beeinträchtigte Werkstätten-Mitarbeiterin habe danach auch stets wieder am Geschehen teilnehmen können – arbeiten, plaudern, lachen und mittendrin sein. Allerdings war der Sessel nur geliehen und musste inzwischen zurückgegeben werden. Petra vermisst ihn aber sehr. Für sie würde ein Herzenswunsch in Erfüllung gehen, wenn der Therapiestuhl (Wert: 10.513 Euro) angekauft werden könnte.





